Aller guten Dinge sind… Vier?

Buenas Dias, liebe Blogleser/innen! 😆

Kennt ihr eigentlich den Kinofilm „Despicable me“ ?  (Kleiner Tipp: Auf Deutsch heisst der Film „Ich – Einfach unverbesserlich“ 😉 )        Die Vorwerbung ist ja nicht besonders „Anmächelig“, aber meine Schwester Marina und ich sind ihn schauen gegangen – 4 Mal!!! Nun, es gibt dazu eine kleine Geschichte – Der Film ist einfach genial! So, das war die Geschichte auch schon! 😆  Nein, ich meine, der Film ist Lustig, total spannend,  hat einen Sinn, und … Keine Ahnung, er ist einfach GENIAL!!! 😛  Bevor ich noch total ausflippe, erzähle ich euch noch von etwas anderem:

In unserer Schule probten wir ein Musical. Es handelt dabei um eine Zeitmaschine, die von Kindern gefunden wird, und so Weiter… 🙄 (Fast) jeder konnte seine Rolle aussuchen, und somit hatte ich eine der perfektesten Rollen: Die Notarin! 😀 Ich weiss, diese Rolle klingt etwas seltsam, aber sie ist total wichtig  –  Ohne die Notarin gäbe es gar kein Musical! 😯 Und das beste ist: Ich hatte ziemlich viel Text, und kam einmal am Anfang und einmal am Schluss vor. Genau DAS finde ich gut! 🙂 Zwischendurch war ich im „Chor“ Lieder singen. Oh, und die Rolle ist auch noch perfekt weil ich am Anfang GANZ alleine auf der Bühne was sage, geschlagene 700 Wörter! 😛 Ich habe es echt genossen, die Notarin zu spielen. Ich spiele eben total gerne Theater, müsst ihr wissen. 😉  Von Clara erzähle ich jetzt extra nichts, damit sie später selber von sich schreiben kann – im Moment geht ihr schreibstoff etwas aus, habe ich das Gefühl… 😦 Bitte habt dafür etwas verständnis – Sie hat im Moment viel um die Ohren…!   Oh ja: Ich war nicht nur die Notarin, ich durfte (Ich habe mich freiwillig gemeldet) auch noch die Leute begrüssen, und verabschieden.  Die Begrüssung habe ich zwar geplant, aber die Verabschiedung habe ich völlig von Sekunde zu Sekunde improvisiert 😳  Aber ich denke nicht, dass das jemand gemerkt hat! 😀


So, hier habe ich nun ENDLICH das vierte Kapitel von Melissa für euch:

4. Kapitel

Kaum sind wir an meiner Box angekommen,  sehe ich auch schon Amanda mit ihrem Handy in der Hand vor dem Stall sehen. „Melissa! Du bist zurück. Wir haben schon überall nach dir gesucht! Fast hätte ich jetzt die Polizei gerufen .“, ruft sie aufgeregt, und umarmt mich so fest, dass meine Augäpfel fast aus dem Kopf quillen! Also, ich freue mich ja auch, wieder hier zu sein, aber ist das nicht ein bisschen zufiel des guten? Ich meine, es ist mir ja nichts passiert. Trotzdem ist es natürlich rührend, wie sich ein Menschenmädchen so um ein Pferd sorgt…! „Michael! Komm schnell. Melissa ist wieder hier!“, ruft sie nun auch zu Michaels Büro. „Wirklich? Das ist ja grossartig! Ich komme gleich.“ , klingt es nun auch schon gedämpft aus der Türe.   Schon nach ein paar Sekunden kommt auch Michael. „Oh, Gott sei Dank! Ich bin noch ganz erschöpft, denn ich bin dir noch etwa zehn Minuten nachgerannt. Was ist denn passiert?“, durchlöchert mich nun auch schon Michael. „Ist doch egal! Hauptsache ist doch, dass es Melissa gut geht, nicht wahr?“, fährt Amanda Michael an. „Du hast ja Recht. Wow, Melissa, du hast übrigens extrem abgenommen. Was hast du denn alles in diesen zwei Stunden getan? Ein Fitnessstudio eröffnet?“ , fragt mich Michael bewundernd. Von was bitte schön spricht Michael da? Ich bin doch immer noch das kleine, pummelige Pferd, wie ich es schon immer war. „Ja, Michael. Du hast Recht. Sie sieht plötzlich so…dünn aus!“, kommentiert Amanda nun Michaels Frage.  „Weisst du was? Ich denke, das Melissa diese doofe Diät nicht mehr nötig hat. Sie sieht doch jetzt fit wie ein Turnschuh aus, oder etwa nicht?“ Was? Wie ist das möglich??? Aha, jetzt geht mir ein Lichtlein auf: Ich bin im ganzen etwa zwei Stunden gerannt,  und habe dadurch meine Diät beendet! Hach, ich bin ja so glücklich! „Amanda, du hast vollkommen Recht. Ich werde hiermit die offizielle Diät abbrechen!“, sagt Michael theatralisch. Da Amanda lacht,  wiehere ich fröhlich mit, und auch von Lindy  sind ein paar kleine Piepser zu hören. Am Abend liege ich in meiner Stallbox, zusammen mit Lindy.  Aber deswegen schlafen wir noch lange nicht: Wir quatschen noch eine Weile und erzählen uns Geschichten wie zwei kleine Mädchen bei einer Pyjama-Party. So fühlt es sich also an, einen Freund zu haben. Nicht, das ich noch nie einen Freund hatte, aber trotzdem habe ich das Gefühl, das es eine etwas grössere Freundschaft mit Lindy  wird, als ich bisher je hatte. Am nächsten Morgen werde ich diesmal nicht von einer Ananas geweckt, sondern von einem saftigen Marzipanschwein. Hach, das Leben kann so himmlisch sein! „Aufstehen, Melissa! Dieses Marzipanschweinchen, bekommst du nur, weil  Heute dein erster Tag als Nicht-Diät-Pferd ist. Aber lass es dir schmecken! Ausserdem werden wir heute zusammen ausreiten. Warte kurz, ich hole deinen Sattel.“ Kaum ist Amanda verschwunden, teile ich mein Glücksschweinchen mit Lindy. Als Amanda zurückkommt, mit dem Sattel in der Hand, ruft sie aufgeregt zu mir: „Melissa! Ich habe gerade Michael getroffen, und er war sehr aufgeregt. Er hat mir gesagt, das du und ich zusammen an dem berühmten Junioren-Meisterschaft in Kentucky teilnehmen dürfen, da du jetzt wieder fitter bist, und wir wirklich ein tolles Team sind. Stell dir das mal vor, Meli: wenn wir einen Pokal bekommen würden. Das wäre ja echt toll!“ Was? Ein Wettkampf? In Kentucky? Das ist ja cool! Ich wollte schon immer mal nach Kentucky, auch wenn ich eigentlich gar keine Ahnung habe, wie es dort so aussieht…! Naja, auf jeden Fall freie ich mich. Es war schon immer Amandas Wunsch, einen Pokal für uns zwei zu gewinnen, und jetzt ist die grosse Chance gekommen! „Michael hat mir gesagt, das wir in zwei Wochen dorthin fliegen. Weisst du, Kentucky ist in Nordamerika. Das ist so weit weg, das nur sie besten Reiter dorthingehen dürfen.  Wenn wir dann in Amerika angekommen sind,  haben wir nochmals drei Wochen Zeit, um zu üben. Was haltest du von dieser Idee?“ Was ich von dieser Idee Halte? Ich finde dass eine grossartige Idee! Dieser Pokal ist Amanda bestimmt wichtig, also werde ich mir eine so grosse Mühe geben, wie bestimmt kein anderes Pferd.  Amanda wird sich bestimmt freuen, wenn wir mit dem Pokal nach Hause kommen! Und auch ich hätte nichts dagegen, wenn ich etwas Respekt gegenüber Sancho gewinne…! „Ach, übrigens,  Mandy wird auch teilnehmen, zusammen mit Sancho.“, zerstört Amanda meinen Traum. Hach, so schnell kann Hoffnung zugrunde gehen!  Ich muss unbedingt verhindern das Sancho das Rennen gewinnt! Aber wie mache ich das bloss… „Ok,  wir werden Morgen noch etwas trainieren, aber zuerst reiten wir jetzt ein bisschen aus. Gesagt, getan.  Amanda sattelt mich, und ich trabe schon los. Es ist nun wieder die übliche Gegend, also die, mit Nero der Katze.  Wie immer gibt Amanda mir da ein Zuckerstückchen; wenn man lange keine bekommen hat, sind die ersten die besten! Nach einer Weile reiten wir wieder zurück. Ich bin schon ganz auf Morgen aufgeregt, denn ich will schliesslich gegen Sancho gewinnen. Er soll ja auch Morgen trainieren, zur gleichen Zeit wie ich…! Oh Nein! „Ach, alles halb so schlimm. Du gewinnst bestimmt: du bist Gestern ja auch ohne Probleme nach Hause gerannt.“ ,  tröstet mich Lindy. „Ja, schon, aber das heisst noch lange nicht, das ich auch gewinnen werde: erstens geht es um springen, glaube ich jedenfalls, zweitens selbst WENN ich gegen Sancho gewinnen würde, müsste ich noch gegen die anderen Pferde antreten!“, entmutige ich mich blöderweise wieder. In diesem Moment gibt es schon Abendessen. Für alle gibt es wie immer Heu, Stroh und etwas Gemüse. Doch für Sancho und mich gibt Michael noch extra Powerriegel. Das sind keine, die die Menschen essen, das sind spezielle für Pferde. Ich mag die sehr, dann ist man am Morgen immer so kribbelig und aufgedreht! „Hier, für euch, damit ihr Morgen beim Training fit wie ein Turnschuh seid!“, sagte Michael, während er uns die Riegel verteilte. Die Menschen kennen schon komische Redewendungen: Fit wie ein Turnschuh – Also bitte!

So, ich hoffe euch gefällt der vierte Teil von Melissa.

Nun, das war’s auch schon! 😀


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