Melissa 2

Buenas Dias!

Ich werde euch jetzt den zweiten Teil meiner Geschichte schreiben, und ich hoffe sie gefällt euc wieder!  😉   Ausserdem werde ich den dritten Teil erst schreiben können, wenn er auch fertig ist!  😉     

2.Kapitel

Am nächsten Morgen werde ich von dem ekligen Geruch einer etwas aufgeweichten Ananas geweckt. Bittebittebitte, lass das Sanchos Futter sein! Och nee, Amanda steht vor meiner Box und hält das Ananasstückchen hin.  Also, ich weigere mich, dieses eklige Ding zu frühstücken! „Komm schon, Melissa, es tut dir gut! Du wirst es brauchen!“ Also, ich werde es höchstens brauchen, wenn ich mich vergiften lassen will „Na gut! Dann eben nicht. Aber Zucker wirst du trotzdem nur noch dreimal die Woche kriegen!“.  Ach, die Welt kann so grauenhaft sein! „Wir werden jetzt übrigens noch ne‘ Runde ausreiten!“, tröstet mich Amanda und holt den Sattel. Tja, als ob das alles ändern würde! Ich  Darf aber nicht immer so negativ denken, denn es ändert sich eh nichts, ob ich es toll oder blöd finde! Amanda ist inzwischen mit dem Sattel zurückgekommen und schnallt ihn mir an. „So, wir werden heute in einer etwas anderen Gegend ausreiten gehen, Melissa.“, sagt Amanda und schwingt sich wahrhaftig auf meinen Rücken. Naja, ich finde, ne andere Gegend ist bestimmt mal was anderes.  Die neue Landschaft bringt mich sicher auf andere Gedanken! 🙂                                                                                    

Ich trabe in einem eleganten Tempo aus dem Stall und Amanda lenkt mich sozusagen. Natürlich kann man mich nicht steuern, aber mit dem Zaumzeug in der Hand, zieht Amanda immer in die Richtung, in die ich traben soll. Aber das wisst ihr vielleicht schon! Naja, SO  ne‘ andere Umgebung ist es hier gar nicht. Es hat auch Bäume, Wiese, Sträucher, ab und zu mal eine Strasse, und ein Park. Nur die Katze ist nicht da, aber Amanda hätte mir bestimmt auch sonst kein Zucker mehr gegeben. Also kommt es nicht mehr so drauf an.  Das einzige das anders ist, ist das es einen riesigen See hat,  bestimmt ist es ein Meer! Hmm, ob die Schweiz überhaupt ein Meer hat? Naja, egal, jedenfalls ist dieses Meer, oder was das auch immer ist, wunderschön! Es hat viele Bretter im Wasser, auf denen Menschen  stehen, mit einem riesigem Tuch obendran.  Ich hab mal gehört, das man das sageln oder so ähnlich nennt!

Noch etwas weiter, steigt Amanda von mir runter und geht in einen kleinen Kiosk, der  gleich nebenan ist. Doch was sehe ich da? Einen kleinen Vogel, der auf dem Gehweg steht. Denke ich zumindest zuerst, doch als ich jetzt gerade näher hinschaue und sogar zu ihm hinlaufe, sehe ich, das der arme kleine Kerl da in einem glibbrigen, klebrigen, rosarotem Zeug steckt, und er kommt nicht mehr heraus! Ich habe schon ein paarmal Menschen gesehen, die dieses rosarote Zeug im Mund kauten. Und jetzt hat es einer ausgespuckt! Igitt, wenn man bedenkt, dass das Vögelchen jetzt in der Spuckpfütze eines Menschen feststeckt, muss ich mich fast übergeben! Doch das ist jetzt eigentlich nicht so wichtig: Ich muss dem Kerlchen heraushelfen, und zwar schnell!                                         

„Guten Tag!“, wiehere ich ganz vorsichtig. Ich bin mir nicht sicher ob Vögel Pferde verstehen. Aber das tun sie scheinbar auch nicht, denn das Vögelchen schaut mich total erschrocken an. Naja, ein Versuch war‘s Wert!  Ich stupfe das Vögelchen ganz leicht mit den Nüstern an. Vielleicht merkt es dann, dass ich ihm helfen will! Das Vögelchen schaut mich zuerst nur verdutzt an, doch dann scheint es zu begreifen.  Es zwitschert noch etwas lauter, als ob es mich zum helfen animieren will, wie die lästigen Animateuren in einem Hotel zum  tanzen, oder sowas. Ich bringe diesen Vogel nie hier raus, ich brauche einen Gegenstand! Ich schaue in der Stadt umher.   Da! Hier auf dem Boden  neben dem Kiosk liegt ein brauner Zweig. Das ist genau das richtige  „Werkzeug“ .  Ich trabe zu dem Vögelchen hin. Es schaut mich mit grossen Augen dankbar an.  Klar, Vögel haben keine grossen Augen,  doch für einen Vogel waren die Augen wirklich etwas überdimensional!

Ich schaue umher, ob auch wirklich keine leute hier sind. Gut, keiner da. Es wäre auch wirklich etwas komisch, wenn man ein Pferd sieht, das mit einem winzigen Zweigchen versucht einen Vogel von einem Schmatzgummi, oder wie das Ding auch heisst, zu befreien! Naja, das ist jetzt ja eigentlich unwichtig! Ich versuche mit dem Zweig im Mund, dieses rosa Glibberding unter den Füsschen des Vogels zu lösen. Am Anfang zeigt sich noch kein Ergebnis.    Das Vögelchen  weiss das scheinbar, und hilft nach ca. 3 minuten mit dem Schnabel. Da, endlich, löst sich etwas! Der Schmatzgummi klebt nur noch an einem klitzekleinen Faden. Geschafft! Auch das letzte Teil ist nun weg, und das Vögelchen ist frei.

Ich weiss, es ist vielleicht nicht so spannend zu hören, wie jemand einen Vogel aus einem Schmatzgummi befreit,  aber bis Amanda wieder kommt,  passiert eben im Moment gerade nichts anderes! Trotzdem hoffe ich, dass ihr mir trotzdem noch in den restlichen  Seiten zuhört.

„Dankeschön! Das war sehr lieb und klug von dir, das du mich befreit hast! Sonst wäre ich vielleicht vertrampelt oder überfahren worden. Naja, trozdem, Vielen Dank! Ich bin mir sicher, dass nicht jedes Pferd einen kleinen Vogel wie mich, aus einem Kaugummi zu befreien!“

Ach SO, jetzt weiss ich wieder wie das rosarote Ding in echt heisst; Kaugummi! Aber ich muss sagen, mit Schmatzgummi war ich gar nicht  so weit weg von dem echten Namen entfernt!

Es ist fast unglaublich, wie sooo ein kleiner Vogel sooo dankbar sein kann! 

In diesem Moment kommt Amanda vom Kiosk.  „So, diese Gummibärchen sind für dich, Meli! Oh, diese Diät hätte ich ja fast vergessen! Tut mir leid, du bekommst die wohl ein andermal!“ , sagt Amanda, und schwingt sich auf meinen Rücken. Schade, ich hatte mich so auf etwas süsses gefreut!

So, ich hoffe auch der zweite Teil gefällt euch!    So, viel Spass noch Heute!  😀   Eure Deliah

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